Mobiele Museumgids

Museumgids  Duitsland

Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Deutschland 

Roy Lichtensteins "Maybe", Andy Warhols "Brillo Boxes" oder George Segals „Restaurant Window“, Ikonen der Amerikanischen Pop Art, waren gerade vollentdet, als sie 1969 als Leihgabe ins Wallraf-Richartz-Museum einzogen.
Die Werke stammen von Peter und Irene Ludwig, die die größte Pop Art Sammlung außerhalb der USA zusammengetragen haben.

Nicht weniger bekannt ist die ebenfalls durch Irene und Peter Ludwig für das Museum erworbene Sammlung Russischer Avantgarde, u.a. mit Werken von Malewitsch, Popowa und Rodtschenko.
Sie ist heute, mit über 600 Katalognummern, die wichtigste öffentliche Sammlung russischer Kunst im Westen.

ausstellungen
Cosima von Bonin.
The Lazy Susan Series
5. November 2011 – 15. Mai 2012

Lobster
Im Sommer 2011widmet das Museum Ludwig der Künstlerin Cosima von Bonin (*1962) eine Ausstellung, die sich wie ein Work in Progress über vier europäische Städte entwickelt.
Die Ausstellung beginnt in Rotterdam, wandert dann nach Bristol und weiter nach Genf. In der Heimatstadt der Künstlerin findet sie schließlich ihren Höhepunkt und dynamischen Abschluss. Mit dem für sie typischen lakonischen Humor wird Cosima von Bonin neue und ältere Werke kombinieren: von übergroßen Stofftieren bis zu genähten Bildern und minimalistischen Skulpturen.

Dimensions
Auch architekton-isch wird die Künstlerin in den hohen Oberlichtsaal des Museum Ludwig eingreifen. Von diesem Saal ausgehend breitet sich die Ausstellung über die umliegenden Räume bis in den öffentlichen Raum hinein aus.


Vor dem Gesetz
17. Dezember 2011 – 22. April 2012
Kunst vermag zu zeigen, was sich Sprache verweigert, sie ist in der Lage, Zeit und Zeitgeschehen zu visualisieren und gesellschaftliche Fragen zu erkunden: Was ist menschliche Existenz, physisches Dasein? Was ist menschlich, was unmenschlich? Wo liegen die Grenzen, wenn es um das Konzept der Menschenwürde und die Verletzung der Menschenrechte geht? Wie geht man in Zeiten der Globalisierung mit der Heterogenität der Welt um? Wie positioniert man sich als Individuum?


Yvonne Rainer –
Raum, Körper, Sprache
28. April – 29. Juli 2012
Gemeinsam mit dem Kunsthaus Bregenz richtet das Museum Ludwig die erste retrospektiv angelegte Einzelausstellung in Europa für Yvonne Rainer aus. Yvonne Rainer, die im fruchtbaren Austausch mit Neuer Musik (John Cage) und Bildender Kunst eine neue Tanzsprache entwickelte, wurde um 1960 als Tänzerin und Choreografin international bekannt.


Ferdinand Kriwet
23. Dezember 2011 – 1. April 2012
Ein visueller Poet schreibt die Welt der Zeichen neu. Die lesbare Welt haben viele Künstler abgebildet. Ferdinand Kriwet hat sie beschrieben – im doppelten Sinn des Wortes. Er hat uns in die urbane Zeichenwelt geführt. Vor allem aber hat er, in der komischsten und intelligentesten Manier, seine eigenen Zeichen in und auf die Welt geschrieben.


Claes Oldenburg
23. Juni – 30. September 2012
Claes Oldenburg zählt zu den großen Namen der Amerikanischen Pop Art. Seine zumeist an banalen Alltagsgegenständen orientierten Skulpturen bergen stets ein Überraschungsmoment, seien es nun die überdimensional großen Lichtschalter oder Eishörnchen aus schlaffen, gefütterten Stoffen oder seine monumentalen Außenskulpturen, die in ihrer direkten, gleichermaßen präzisen wie verspielten Dinglichkeit Orten auf der ganzen Welt gestalterischen Charakter verleihen.


Museum für Angewandte Kunst 
Von Aalto bis Zumthor – Architektenmöbel
16. Januar – 22. April 2012
Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) präsentiert einen wahren Ausstellungs-Leckerbissen im Kontext der Internationalen Möbelmesse Köln: exklusive Architektenmöbel der letzten 100 Jahre. Die Sparten Architektur und Produktdesign haben sich spätestens vor 50 Jahren voneinander getrennt – entwerfen Architekten also anders als Produktdesigner? Haben Architekten andere ästhetische Vorlieben, gibt es also etwas ‚typisch’ Architektonisches an ihren Entwürfen?

Marcel Breuer Wassily Chairs
In jedem Fall werden Möbel gezeigt, die z.B. für Bauprojekte oder als freie Arbeiten in naturgemäß kleinen Auflagen entstanden sind – vieles ist in der Ausstellung tatsächlich zum ersten Mal zu sehen. Aus seinen eigenen Beständen kann das MAKK ganze Zimmereinrichtungen und Einzelstücke so renommierter Baumeister wie Marcel Breuer, Alvar Aalto, Egon Eiermann, Mario Botta und vieler anderer beisteuern.

Zumthor Bruder Claus Chapel
Hinzu kommen große Namen der zeitgenössischen Architekturszene: Frank O. Gehry, Daniel Libeskind, Norman Foster, Zaha Hadid, Hadi Teherani und Peter Zumthor. Eine kulturhistorisch wie ästhetisch überaus anregende Ausstellung!

MAKK - Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln
Telefon 0221-221-238 60
Fax 0221-221-238 85
E-mail makk@stadt-koeln.de



Dienstag bis Donnerstag: 10 bis 18 Uhr
Freitag: 11 bis 18 Uhr, jeden ersten Freitag im Monat: 11 bis 23 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 bis 18 Uhr
Kombiticket Ständige Sammlung + Projektsäle 5,80 €, ermäßigt 3,30 €
für Wechselausstellungen gesonderte Eintrittspreise

Bischofsgartenstr. 1
50667 Köln
Tel. (02 21) 2212-23 70
Fax (02 21) 2212-41 14
http://www.museenkoeln.de
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